Unser Leitbild: Die VARD-Berufsgrundsätze

Unser Leitbild – und was es für Sie bedeutet

Wer Aufsichtsrat werden will, muss (noch) keine gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Das ist gut so und soll nach unserer Auffassung auch so bleiben.

Dennoch sind wir überzeugt: Aufsichtsrat ist nicht nur Berufung, sondern (auch) ein Beruf. Somit brauchen wir – wie andere Berufe auch – ein klares Leitbild. Unser „Herzstück“ sind deshalb die VARD-Berufsgrundsätze, mit denen wir den Grundstein für ein neues Selbstverständnis der Personal Governance gelegt haben.

Sie sind kein enges Korsett, sondern definieren Leitplanken für alle Aufsichts- und kontrollierenden Beiräte, die ihren Beruf ernst nehmen und professionell ausüben. Als Gegenstück zum Corporate Governance Kodex definieren Sie den Rahmen der Personal Governance. Mit ihrer Mitgliedschaft senden Sie ein klares Signal, dass Sie sich zu diesen Grundsätzen – und damit auch zu Professionalität, Unabhängigkeit und guter Unternehmensführung – bekennen. Das schärft Ihr Profil als Aufsichtsrat und verbessert Ihre Aussichten auf (weitere) spannende Mandate.

VARD – Berufsgrundsätze für den Aufsichtsrat in Deutschland (VARD-BG)

Stand: 17. Juli 2015

Die VARD-Berufsgrundsätze werden von den Mitgliedern der „Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland e.V. (VARD)“ als Leitbild für ihre Arbeit als Aufsichtsrat anerkannt. Dabei wird der Begriff Aufsichtsrat neutral als Berufsbezeichnung auch für kontrollierende Beiräte und Verwaltungsräte verwendet.

I. Präambel

Der Aufsichtsrat übt seinen Beruf professionell, unabhängig und selbstbestimmt aus, soweit das Gesetz ihn nicht besonders verpflichtet. Der Aufsichtsrat kann seinen Beruf nur dann neben anderen Tätigkeiten ausüben, wenn er das Mandat und die damit übernommenen Aufgaben jederzeit professionell erfüllen kann. Der Aufsichtsrat ist bei der Ausübung seines Mandates ausschließlich dem Wohl des Unternehmens verpflichtet.

 

 

Top